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Der Schweizer Bergsteiger Fritz Luchsinger hat die Erstbesteigung des Lhotse gemacht



Zusammen mit Ernst Reiss bestieg er am 18. Mai 1956 erstmals den Lhotse (8.516 m), den vierthöchsten Berg der Welt. Luchsinger war 1956 Mitglied der Schweizer Everest Lhotse Expedition. Bei der Ankunft erkrankte Luchsinger an Blinddarm-entzündung. Im Kloster Tengboche gelang es dem Expeditionsarzt Eduard Leuthold, Luchsinger ohne Antibiotika zu heilen. Die Expedition hat Ende April / Anfang Mai mehrere Höhenlager eingerichtet. Am 18. Mai erreichten Luchsinger und Reiss den Gipfel des Lhotse, Ernst Schmied und Jürg Marmet erreichten ihn am 23. Mai und einen Tag später machten Dölf Reist und Hansruedi von Gunten den zweiten und dritten Aufstieg zum Mount Everest.





1980 konnte er mit dem Dhaulagiri einen weiteren Achttausender besteigen. 1983 starb Luchsinger bei der Besteigung des Shishapangma an einem Lungenödem.


Fritz Luchsinger wurde am 8. März 1921 in St. Gallen als zweites Kind von Fridolin Luchsinger (1890-1989) und Lina Aemisegger (1896-1975) geboren. Er war Ausbildungsoffizier der Schweizer Armee. Seine zweite Urgroßmutter Barbara Geiger (1802-1869) war die Schwester von Jakob Geiger (1791-1851), der 1851 in die USA emigrierte und auf der Reise nach New Orleans starb. Jakob Geiger hat eine sehr grosse Nachkommenschaft im New Glarus und Umgebung.


Literaturhinweise:

  1. Marmet Jürg, Everest - Lhotse 1956

  2. Swiss Foundation for Alpine Research, 50 Years Everest-Lhotse Expedition (Englisch)

  3. Tibelhorn Marc, Gipfelsturm im Himalaja, NZZ 2.5.2016

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